Leichte kognitive Beeinträchtigung
MCI - Vorstufe zur Demenz?
MCI – Vorstufe zur Demenz?
Die leichte kognitive Beeinträchtigung, oder MCI, gilt häufig als Vorstufe einer beginnenden Demenz. Das kann so sein, muss aber nicht. In jedem Fall gilt, je eher eine Therapie begonnen wird, desto eher kann der kognitive Status stabilisiert, das heißt der Verlauf verlangsamt werden.
Daher ist eine MCI-Diagnose eine Indikation für die Aufnahme einer Ambulanten Neurologischen Rehabilitation, wenn noch mindestens eine weitere neurologische Indikation gegeben ist. Diese weiteren Indikationen sind unter anderem Schwindel, chronische Schmerzen, Migräne, Gangstörungen, Post-Covid-Syndrom, Depressionen oder andere neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, MS oder andere.
Wie erkenne ich, dass ich betroffen bin?
Typische Anzeichen oder erste Symptome für eine MCI, die sich häufig ab einem Alter von 60 bis 65 Jahren zeigt, sind erste minimale Alltagsbeeinträchtigungen, wie gelegentliche Orientierungsschwierigkeiten oder dezente Beeinträchtigungen im Tag-zu-Tag-Gedächtnis. In der Regel können die Betroffenen ihren Alltag noch gut bewältigen.

Wer stellt die Diagnose?
Hausärzte, niedergelassene Neurologen oder Psychiater können die Diagnose stellen.
Ambulante Neurologische Rehabilitation bei MCI
Die Rehabilitation im Cellitinnen-NTC Neurologisches Therapiecentrum besteht, neben neuropsychologisch-stützenden Elementen, aus funktionell-aktivierender Therapie, um die Alltagskompetenz sowie die Berufs- und Arbeitsfähigkeit so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.
Unser interdisziplinäres Team aus Neuropsychologen, Ergo- und Physiotherapeuten und Logopäden deckt den geistigen, motorischen und sprachlichen Bereich ab. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei eventuell notwenigen Handlungsschritten, wie der Erstellung einer Patientenverfügung, Regelung der Finanzen oder Durchführung einer Fahreignungsprüfung.
Medizinisch können weitere neurologische und ggf. psychiatrische Abklärungen erfolgen bzw. Empfehlungen ausgesprochen werden.
Ziele der Rehabilitation:
- Stabilisierung des kognitiven (geistigen) Status
- Psychoedukation - d. h. lernen, mit der Diagnose umzugehen
- Hilfe zur Selbsthilfe
- Alltagskompetenz erhalten
- Förderung der Motivation, nachhaltig den eigenen Gesundheitserhalt zu fördern
Voraussetzung für eine Rehabilitation
Um eine ambulante Rehabilitation bewilligt zu bekommen, muss neben der MCI noch mindestens eine weitere neurologische Indikation für eine ambulante Rehabilitation vorliegen, die nicht ausschließlich über Heilmittelverordnungen zu behandeln ist.
Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen und der Antragsstellung für eine Ambulante Neurologischen Rehabilitation bei uns im NTC Köln.
Unsere Kolleginnen in der Patientenaufnahme und Verwaltung stehen Ihnen hierbei gerne zur Verfügung.
Telefon: 0221-1629-7000.
Ihre Ansprechpartner
